Roadstories

John Mayall - The First Generation 1965 - 1974
John Mayall - The First Generation 1965 - 1974

Erstsendung am 02.04.2009

Artist Track Album Label
1. Monte Montgomery Moonlight Tango Monte Montgomery Provogue
2. Robert Carl Blank Do Your Own Thing Soul Circus Analoghaus
3. Peter Broderick And It’s Alright Home Bella Union / Cooperative / Universal
4. John Mayall and the Bluesbreakers Road Dogs Road Dogs Eagle Records
5. Paul Millns Play On Footsteps Acoustic Music Records
6. Nibs van der Spuy Road Beautiful Feet 2Feet/Rough Trade
7. Katie Melua On The Road Again Piece By Piece Dramatico Records
8. Noa Follow Your Heart Genes & Jeans Emarcy/Universal
9. Noa Waltz To The Road Genes & Jeans Emarcy/Universal
10. Paul Joses Roadstories Roadstories Songways/inakustik
11. Rich Webb Move On Over Overboard All Killer Music

Roadstories
In der Popmusik ist die Straße ein Symbol für Freiheit, für die Verheißung des Ausbruchs aus einer Umgebung, die als einschränkend oder langweilig empfunden wird. Die Straße steht aber auch für Flucht und Rastlosigkeit, für Abenteuerlust und Ziellosigkeit. Alle Wege führen von einem Punkt zu einem anderen und mancher Königsweg entpuppt sich als Sackgasse oder als „Road To Hell“. Man kann einen geradlinigen Weg einschlagen, oder sich in einem Irrgarten oder Labyrinth verirren. Jeder ist unterwegs irgendwo hin, “on the road again”. Musiker reisen von Auftritt zu Auftritt. Die Topstars gehen auf Luxustourneen, fliegen im Privatjet ein und werden von Roadies, Promotern und Tourbegleitern hofiert.
Die „Road Dogs“ dagegen, die hart schuftenden Nobodys ziehen von Stadt zu Stadt, tingeln durch die Clubs, erhalten keine Festgage, sondern nur einen Anteil am Kartenverkauf. Sie rackern und schuften, fahren ihr gemietetes Auto selbst, schleppen ihre Verstärker selbst, bauen ihre Anlage selber auf und spielen sich die Finger wund. Und wenn nur 10 Leute in den Club kommen, haben sie halt Pech gehabt. Die vereinbarte Auftrittszeit müssen sie aber dennoch abspielen – selbst vor 10 Leuten. Oft dauert solch ein miesbezahlter Gig 4-5 Stunden. Doch die Musiker beschweren sich nicht. Denn das, was sie tun, das Musik machen, ist ihr Leben und bedeutet ihnen mehr als alles andere.
Diese Stunde ist den wenig bekannten Musikern gewidmet, die so manche Entbehrung auf sich nehmen, unermüdlich tingeln und spielen, dabei kaum über die Runden kommen, dafür aber ihr eigenes Ding machen und alles, was ihre Musik betrifft, selbst in der Hand haben.
Passend zum Thema sind Songs und Geschichten vom Unterwegs-sein zu hören.

 

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