Depeche Mode Martin Gore

Andy Fletcher, Depeche Mode,
Foto-credits: monophonic.grrrl, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons
Andy Fletcher, Depeche Mode, Foto-credits: monophonic.grrrl, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

Martin Gore – zum 60. Geburtstag / 40 Jahre Depeche Mode
Erstsendung: 22.07.2021

Kurzer Sendungstext:
Martin Gore, geboren am 23. Juli 1961 in Dagenham, Essex, nordöstlich von London, ist der Haupttexter, Songschreiber, Keyboarder und Gitarrist von Depeche Mode, der Pionier-Gruppe des Darkwave-Elektropop, die er 1980 mitgegründet hatte. Zwischen 1989 und 2021 veröffentlichte er vier Soloalben. Sein letztes „The Third Chimpanzee“, das nur 5 Instrumentaltitel enthält (Gesamtzeit 23 Minuten) und am 29. Januar 2021 auf den Markt und in Deutschland auf Platz 13 der Top 100 kam, enthält futuristisch klingende, elektronische Instrumentalmusik zwischen Minimalismus, Noise und Electro-Avantgarde. Er selbst spricht von einer Art Science Fiction-Soundtrack.
Anfang der 80er waren Depeche Mode die Heroen des Synthie-Pop, verarbeiteten Hammerschläge auf Metall und Industriegeräusche in ihrem Elektro-Sound und stiegen zu Pionieren der Sampling-Technik auf. Ihr Album „Music For The Masses“ von 1987 ließ den Erfolg der Band in Stadion-Dimensionen anwachsen. Depeche Mode war zu dieser Zeit die größte alternative Popformation der Szene, setzte Maßstäbe für die Entwicklung der elektronischen Dance-Kultur und beeinflusste eine ganze Generation innovativer Techno-Deejays und House-Acts.
Nach wie vor äußerst populär, füllen Depeche Mode auch heute noch die Stadien und Konzertarenen. Mit ihrer „Global Spirit Tour 2018“ sprengten sie ihre eigenen Live-Rekorde und spielten weltweit in 115 Shows vor mehr als 3 Millionen Konzertbesuchern.
Waren Depeche Mode Ende der 80er Jahre gestartet als Gegenentwurf einer jungen Generation zu den als überholt geltenden altvorderen Megabands Rolling Stones, Genesis oder Fleetwood Mac, gilt die einstige Alternativ-Band heute selbst als die Rolling Stones ihrer Generation. Kritiker bemängeln einen Rückgang an Kreativität und ein Erstarren in Klischees und Routinen. Doch es gibt auch andere Stimmen, die der Band bescheinigen, dass sie mit ihrem „aufgeschichteten Farben- und Formenspiel der Ambientflächen all den todesöden ‚Atmosphärische Elektronik‘-Acts dort draußen“ auch heute noch zeigen würden, „wie man es richtig macht“ (Musikexpress).
Im Juli 2020 erschien mit dem Doppelalbum „Live Spirits Soundtrack“ die bis dato letzte Veröffentlichung von Depeche Mode.
Am 20. August 2021 wird das jüngste Solowerk von Martin Gore erscheinen: das Remix-Album zu „The Third Chimpanzee“, das so „dunkel und böse klingt“, schrieb das Musikmagazin Rolling Stone, „wie seine Band wohl heute noch gerne wäre.“

Playlist
Artist Track Album Label Zeitplan
1. L. Shankar Darlene (Kramladen-Themamusik) Touch Me There Zappa Records 00:03
2. Depeche Mode Cover Me Live Spirits Soundtrack Columbia 02:49
3. VCMG Flux Ssss Mute Records 09:46
4. Depeche Mode Stripped Black Celebration Mute Records 14:13
5. Depeche Mode Suffer Well Playing The Angel Mute Records 19:47
6. Depeche Mode Enjoy The Silence Violator Mute Records 26:57
7. Depeche Mode John The Revelator Playing The Angel Mute Records 33:09
8. Depeche Mode When The Body Speaks Exciter Mute Records 40:21
9. Depeche Mode Walking In My Shoes Songs Of Faith And Devotion Mute Records 47:19
10. Martin Gore Vervet The Third Chimpanzee Remixed Mute Records 56:29

Martin Gore – zum 60. Geburtstag / 40 Jahre Depeche Mode
Martin Gore, geboren am 23. Juli 1961 in Dagenham, Essex, nordöstlich von London, ist der Haupttexter, Songschreiber, Keyboarder und Gitarrist von Depeche Mode, der Pionier-Gruppe des Darkwave-Elektropop, die er 1980 mitgegründet hatte. Zwischen 1989 und 2021 veröffentlichte er vier Soloalben. Sein letztes „The Third Chimpanzee“, das nur 5 Instrumentaltitel enthält (Gesamtzeit 23 Minuten) und am 29. Januar 2021 auf den Markt und in Deutschland auf Platz 13 der Top 100 kam, enthält futuristisch klingende, elektronische Instrumentalmusik zwischen Minimalismus, Noise und Electro-Avantgarde. Er selbst spricht von einer Art Science Fiction-Soundtrack.
Anfang der 80er waren Depeche Mode die Heroen des Synthie-Pop, verarbeiteten Hammerschläge auf Metall und Industriegeräusche in ihrem Elektro-Sound und stiegen zu Pionieren der Sampling-Technik auf. Ihr Album „Music For The Masses“ von 1987 ließ den Erfolg der Band in Stadion-Dimensionen anwachsen. Depeche Mode war zu dieser Zeit die größte alternative Popformation der Szene, setzte Maßstäbe für die Entwicklung der elektronischen Dance-Kultur und beeinflusste eine ganze Generation innovativer Techno-Deejays und House-Acts.
Nach wie vor äußerst populär, füllen Depeche Mode auch heute noch die Stadien und Konzertarenen. Mit ihrer „Global Spirit Tour 2018“ sprengten sie ihre eigenen Live-Rekorde und spielten weltweit in 115 Shows vor mehr als 3 Millionen Konzertbesuchern.
Waren Depeche Mode Ende der 80er Jahre gestartet als Gegenentwurf einer jungen Generation zu den als überholt geltenden altvorderen Megabands Rolling Stones, Genesis oder Fleetwood Mac, gilt die einstige Alternativ-Band heute selbst als die Rolling Stones ihrer Generation. Kritiker bemängeln einen Rückgang an Kreativität und ein Erstarren in Klischees und Routinen. Doch es gibt auch andere Stimmen, die der Band bescheinigen, dass sie mit ihrem „aufgeschichteten Farben- und Formenspiel der Ambientflächen all den todesöden ‚Atmosphärische Elektronik‘-Acts dort draußen“ auch heute noch zeigen würden, „wie man es richtig macht“ (Musikexpress).
Im Juli 2020 erschien mit dem Doppelalbum „Live Spirits Soundtrack“ die bis dato letzte Veröffentlichung von Depeche Mode.
Am 20. August 2021 wird das jüngste Solowerk von Martin Gore erscheinen: das Remix-Album zu „The Third Chimpanzee“, das so „dunkel und böse klingt“, schrieb das Musikmagazin Rolling Stone, „wie seine Band wohl heute noch gerne wäre.“

 

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