Erich Fried/rich Hölderlin – „Beunruhigungen / Wohin denn ich?“

Eine „Berührung“ in Poesie und Klang… von und mit dem Schauspieler und Musiker Moritz Stoepel

Sa 18.04.2026, 19 Uhr, Rebell(i)sche Studiobühne, Biebererstraße 145 A, Hinterhaus | 63071 Offenbach:
Moritz Stoepel: „Beunruhigungen / Wohin denn ich?“ – Erich Fried / Friedrich Hölderlin“ – Literaturtheater mit Musik
Eintritt: € 15,- [Ticketgebühr € 1,50] (Ticket kaufen: siehe unten, roter Button)
Oder: Ticket/Sitzplatz verbindlich reservieren und an der Abendkasse zahlen, Infos s.u.

Zwei ruhelose Wanderer und beharrlich Fragende, zwei leidenschaftlich engagierte Dichter auf der Suche nach den Menschheitswerten, nach Heimat und verlorenen Erinnerungen, nach Träumen, Sehnsüchten, Hoffnungen … nach Liebe und paradiesischem Glück.
Der eine, Friedrich Hölderlin (1770-1843), der gemeinsam mit seinen Tübinger Kommilitonen Hegel und Schelling forderte, dass der „Staat abgeschafft gehört und die Poesie den Menschen zu freien Wesen machen soll, ja, die Dichtung zur menschheitsformenden, rettenden Kraft wird“ – ein launischer Sonderling, der von Naturliebe und der Verschmelzung von Mensch und Natur erfüllt war – Hölderlin träumte „den Traum eines erlösten und erfüllten Lebens in Liebe und Freiheit und erwachte in einer Welt, die wahnsinnig, unberechenbar und abgründig war.“ (nach Eberhard Rathgeb)
Der andere, Erich Fried (1921-1988), einer der brillantesten, scharfsinnigsten, intellektuellsten, furchtlosesten politischen Dichter der deutschen Sprache und tiefster Verehrer und Bewunderer Friedrich Hölderlins, der genau diese wahnsinnige, unberechenbare und abgründige Welt und die damit verbundenen Ängste, Schmerzen, Leiden und Freuden in Lyrik und Prosa verwandelt hat und bis heute in seiner unnachgiebig kritischen Weltbetrachtung immer noch erschreckend verstörend und aktuell ist.

„Zum 100. Geburtstag (2021) von Erich Fried und zum 250. Geburtstag (2020) von Friedrich Hölderlin war es für mich ein großes Anliegen diesen beiden, von mir so verehrten Dichtern, die mich Zeit meines Lebens mit ihren aufrüttelnden und berührenden Dichtkunst begleitet haben, mein neuestes Projekt zu widmen. – „Beunruhigungen“ und „Berührungen“, ein literarisches Zusammen- und Ineinanderfließen von zwei der bedeutendsten und wichtigsten Dichtern der deutschen Sprache“ (Moritz Stoepel).

Wir hoffen, diese Konzertankündigung motiviert Sie, das Konzert zu besuchen.
Sie haben drei Möglichkeiten:
- Sie kaufen ein Ticket (oder zwei, oder mehrere), indem Sie den roten Button anklicken und die Ticketbuchung vornehmen.
Oder:
- Sie schicken eine verbindliche Ticket/Sitzplatz-Reservierung an die E-Mail-Adresse studiobuehne@radio-rebell, wobei wir darum bitten, dass Sie Ihre Reservierung wirklich als verbindlich ansehen, weil wir nur ein begrenztes Platzangebot haben. Sollten Sie nicht kommen können, bitten wir um rechtzeitige Absage. Der Eintritt wird an der Abendkasse bezahlt. (Für Zahlung mit Kreditkarte besteht leider keine Möglichkeit.)
Oder:
- Sie kommen spontan am Abend des Konzertes (Einlass ist 18 Uhr, Konzertbeginn immer 19 Uhr) und zahlen den Eintritt an der Abendkasse. Hierbei besteht allerdings die Möglichkeit, dass unser Platzangebot bereits erschöpft ist. Deshalb sollten Sie unsere Hotline anrufen (0160 95166024), um zu erfahren, ob noch Plätze frei sind. Bitte bedenken Sie, dass ab 16.30 Uhr der Soundcheck stattfindet und deshalb eingehende Anrufe eventuell nicht jederzeit entgegengenommen werden können.



