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Thomas C. Breuer: „Angstfrei fürchten“

29.11.2024 / 19:0021:30

 

Eine Lesung als Bewusstseinserheiterung

„Wer sich Breuer nicht gönnt, schadet sich selbst!“

Thomas C. Breuer (Foto: Christian Hoefliger)

 

Fr 29.11.2024, 19 Uhr, Rebell(i)sche Studiobühne, 63071 Offenbach, Bieberer Str. 145A, Hinterhaus,
Konzertbeginn: 19 Uhr: Thomas C. Breuer: „Angstfrei fürchten“. Eine furchtlose Lesung.
Eintritt: € 15,- [Ticketgebühr € 1,20] (Ticket kaufen: siehe unten, roter Button)
Oder: Ticket/Sitzplatz verbindlich reservieren und an der Abendkasse zahlen, Infos s.u.

Thomas C. Breuer liest, besser deklamiert aus seinem aktuellen Buch „Angstfrei fürchten“. Ein Kompendium zur Bewusstseinserheiterung.

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Thomas C. Breuer, Guenschtig (Foto Peter Kronenberger)

 

Im Herbst 2023 ist sein neues Buch im Carl-Auer-Verlag, Heidelberg erschienen, das recht gut in diese angstbefrachteten Zeiten passt.
Wir Deutsche sind Angstprofis, zwischen Mahnwache und Wahnmache. Unsere Selbstpeinigungskräfte sind unübertroffen. Wenn irgendwo auf der Welt eine neue Angst auf den Markt kommt, rudern wir wie wild mit den Armen und rufen: Hier! Die Franzosen lachen sich kaputt über uns. Die Engländer haben gar den Begriff „German Angst“ erfunden. Wir erstreiten vor Gericht das Sorgerecht – das Recht auf Sorge, da gehen wir vor Gericht für! Die Schmetterlinge im Bauch: Sorgenfalter. Es gibt eine weitere verräterische Vokabel, die heißt: Furcht-Erregend! Ein Buch zum Thema Angst ist bei Deutschen also in besten Händen. Neu auf dem Markt: Die Reichweite-Angst der E-Automobilisten oder die Angst, den Paketzusteller zu verpassen.
Ob Klimawandel, Krieg, Bankenkrisen – Buch und Lesung kommen zur rechten Zeit. Und mit Breuer kommt ein „Aufbauhelfer“ mit einer Bühnenerfahrung von 47 Jahren, der den BesucherInnen womöglich einige Ängste ausreden kann – denn viele von ihnen sind eigentlich völlig überflüssig und lassen sich günstigenfalls sogar weglachen.
Thomas C. Breuer findet einen unkonventionellen und ergebnisorientierten Zugang zu Ängsten, seien sie archaisch wie Tod, Dunkelheit und Piranhas oder zeitgemäß wie die Angst, kein Netz zu haben oder die Tagesschau zu verpassen. Alphabetisch geordnet von Achluophobie bis Zoophobie, vermeidet das Buch bewusst jede Form von Didaktik, verfolgt aber klare Ziele: Abstand zu den eigenen Ängsten gewinnen, Mut machen, und eine Brücke schlagen über den täglichen Horror.

 

Thomas C. Breuer -letzter-aufruf- (Foto: patrik-kummer)

 

Thomas C. Breuer, Jahrgang 1952, bereiste über vier Jahrzehnte als Kabarettist Bühnen in Deutschland, in der Schweiz und in Nordamerika. Nebenher arbeitete er fürs Radio, u. a. SWF3, SDR, SWR, Rias Berlin, HR, WDR und noch immer fürs Schweizer Radio SRF1. Den Salzbur-ger Stier als bedeutendsten Radio-Kabarett-Preis im deutschsprachigen Raum erhielt er 2014. Die Zahl seiner Buchveröffentlichungen soll bei über vierzig liegen, niemand hat mehr den Über-blick. Seit 2003 lebt er in Rottweil, wenn er nicht mit der Deutschen Bahn oder den SBB unter-wegs ist, seit 2019 vorwiegend als Verfasser und Vorleser eigener Texte und Gelegenheits-Privatier.

 

 

Pressespiegel
Wer sich Breuer nicht gönnt, schadet sich selbst!

„Thomas Breuer findet im leeren Gerede und im Datenschrott der sogenannten Kommunikationsgesellschaft reichlich Stoff. Er hört einfach genau hin, was die Werbung, die Bürokraten und der Life-Style in ihrem unablässigen Mitteilungsdrang von sich geben, dreht noch ein wenig an der Schraube, und schon ist der unfreiwillige Humor und die ärgerliche Sprachhülse zur gekonnten Kabarettnummer geronnen.“ (Basler Zeitung)

„Extra imposant wirkt Breuer … auf der Bühne. Wer irgendwo von einem Auftritt hört, sollte ihn flugs betrachten.“ (Frankfurter Rundschau)

„Einmal durch den Breuerschen Cappuccino gezogen, tun sich hinreissend verspielte Sprachschöpfungen auf, die in nicht minder erstaunlichen Publikumsassoziationen gipfeln. Und bisweilen sogar zwingend logisch und nachdenkenswert sind.“ (Badisches Tagblatt)

Bei Breuers Sprache geht’s um nackte Überlegen und die Bilanz seiner Formulierungen entspricht der Substanz des Gebotenen. Anekdotisch und plastisch, präzise und subtil, realistisch und voll Poesie erzählt der Mann, schildert Individuen, die zugleich Typen sind und beschreibt Persönliches in einer Weise, dass das Private den Charakter des Beispielhaften erhält. (Main-Post)

„Bereits vor zwei Jahren hat der Wortspieler und Sprachkünstler sein Talent unter Beweis gestellt. Und gezeigt, dass er nicht nur ein wortwendiger Schreiber und sensibler, aufmerksamer Beobachter ist, sondern auch ein wunderbarer Vorleser und Unterhalter, der einen Leseabend spielend auch improvisierend bestreiten kann … Wer sich Breuer nicht gönnt, schadet sich selbst!“ (Die Südostschweiz)

„Obwohl die VHS zum Vortrag stilgerecht Prosecco serviert, erscheint Breuers Ausflug in den Süden eher wie die Analyse einer deutschen Kulturneurose.“ (Der Gäubote)

„Man kann die feine Beobachtungsgabe Breuers und seine Leistung an diesem Abend kaum besser in Worte fassen als eine (deutsche) Zuschauerin: »Do hott mer ja gege sein Wille widder Luscht, nach Italie zu fahre «“ (Eberbacher Zeitung)

„Wie Anke Engelke, Harald Schmidt oder Elke Heidenreich hat Thomas C. Breuer einst beim Kultsender SWF 3 angefangen, und manch einer hat noch seine näselnde Stimme und seinen beißenden Spott im Ohr – an Bissigkeit hat er jedenfalls nichts verloren.“ (Badische Neueste Nachrichten)

Du hast in deiner Heimat gastiert, auf Festivals, in Kabaretts, Kleinkunstkellern, Großkunstbühnen, Vernissagen, Soireen… Nun wirst du ausgezeichnet mit dem Kabarettpreis „Emser Pastillchen für zwei Stimmbänder“. Eine Auszeichnung von einigen, die du erhalten hast – aber die deiner Jugendstadt Bad Ems. Lieber Thomas, hättest du damals in Bad Ems gedacht, dass dir hier einmal ein Kunstpreis verliehen würde und dass zu deinen Ehren eine Ministerin käme? Die Gesellschaft hat sich verändert, der Künstler Thomas C. Breuer hat die Gesellschaft verändert – mit seiner Kunst, die er an uns verschwendet. (Walter Schumacher, SWF3-Moderator und Staatssekretär a. D. in seiner Laudatio 2010) (Emser Pastillchen)

Thomas C. Breuer ist der Chuck Berry unter den deutschen Literaten – und der Wilhelm Busch unter den Bluesern: da ist Musik drin. (Tom Schröder, SWR-Redakteur a. D. in seiner Laudatio 2011) (Blues-Louis)

 

 

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Details

Datum:
29.11.2024
Zeit:
19:00 – 21:30
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Veranstaltungsort

Rebell(i)sche Studiobühne & Galerie
Biebererstraße 145A, Hinterhaus
Offenbach am Main, 63071 Deutschland
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Volker Rebell Medien e.K.
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