Steve Howe Teil 2

Yes Logo (Roger Dean, Public domain, via Wikimedia Commons)
Yes Logo (Roger Dean, Public domain, via Wikimedia Commons)

Steve Howe – ein Porträt des Meistergitarristen und Bandmitglieds von YES – Teil 2

10. Steve Howe’s Remedy Across The Cobblestone Elements InsideOut Music, SPV
11. Yes Starship Trooper – Würm The Yes Album Atlantic Records
12. Yes / Steve Howe Mood For A Day Fragile Atlantic Records
13. Yes Roundabout Fragile Atlantic Records
14. Yes Close To The Edge Close To The Edge Atlantic Records
15. Yes Tales From Typographic Ocean Tales From Typographic Ocean Atlantic Records
16. Yes Turn Of The Century Going For The One Atlantic Records
17. Yes Wonderous Stories Going For The One Atlantic Records
18. Asia Heat Of The Moment Asia

Steve Howe – ein Porträt des Meistergitarristen und Bandmitglieds von YES – Teil 3
19. Yes I Would Have Waited Forever Union Arista Records
20. Anderson, Bruford, Wakeman, Howe Brother Of Mine Anderson, Bruford, Wakeman, Howe Arista Records
21. Yes State Of Play Talk Victory Music
22. Yes Dreamtime Magnification Eagle Music
23. Steve Howe’s Remedy Tremolando Elements InsideOut Music, SPV
24. Steve Howe’s Remedy Westwinds Elements InsideOut Music, SPV
25. Steve Howe Highly Strung Spectrum InsideOut Music, SPV
26. Yes Spirit Of Survival Magnification Eagle Music
27. Yes Owner Of A Lonely Heart 90125 ATCO
28. Steve Howe Camera Obscura Skyline InsideOut Music, SPV

(ausführlicher Sendungstext:)
Steve Howe ist zweifellos einer der renommiertesten Gitarristen weltweit – und einer der produktivsten dazu. Alleine mit seiner Stamm-Band Yes veröffentlichte er seit 1971 über 30 Alben.
Und fand daneben noch Zeit,
– 26 Soloalben zu produzieren (1975 – 2020, drei davon mit seinem Steve Howe Trio),
– mit der Gruppe Asia zehn Alben mit Mainstream-Hardrock einzuspielen (1982 bis 2012),
– gemeinsam mit Genesis-Gitarrist Steve Hacket die Band GTR ins Leben zu rufen, die allerdings nur kurzfristigen Bestand hatte und offiziell nur ein Album veröffentlichte (1986),
– als Session- und Studiogitarrist an unzähligen Plattenprojekten unterschiedlichster Künstler mitzuarbeiten, um nur Lou Reed, The Bee Gees, Fish, Frankie Goes To Hollywood, Queen und Dream Theatre zu nennen
– und fast jährlich mit einer seiner Bands oder als Solist ausgiebig zu touren.
Über all das, über die Höhen und Tiefen seiner fünf Jahrzehnte umfassenden Karriere hat er ein Buch geschrieben, seine Autobiografie „Steve Howe – Yes und andere Storys“, die am 29. März veröffentlicht wurde. Zitat:
„[Das Buch] spricht einige der Herausforderungen an, denen ich mich stellen musste und auch den Wahnsinn, den ich erlebte. […] Ich wollte fair und aufrichtig sein…“ schreibt Steve Howe über den Inhalt seiner Autobiografie.
„Fair“ seinen Mitmusikern gegenüber ist das Buch zweifellos. Aber immer dann, wenn es spannend wird, bleibt der Autor vage, sehr zurückhaltend, deutet nur an und nennt vor allem keine Namen, wenn es mal ans Eingemachte geht. Dagegen doziert Steve Howe ausführlich über Gitarren aller Gattungen, über Bauart und große Marken, über unterschiedliche Klangeigenschaften, Effektgeräte und die dazugehörigen Verstärker. In aller Breite lässt er sich aus über die Aufnahmetechnik im Studio, über die diversen Probleme auf Tour, von verschwundenem Equipment bis hin zur (oftmals schlechten) Qualität von Backstage-Räumen und Hotels. Sein Verhältnis zu den vielen Musikern, mit denen er zusammengearbeitet hat, oder denen er begegnet ist, nimmt breiten Raum in seiner biografisch-chronologischen Erzählung ein. Doch handfeste Schwierigkeiten oder gar massive Differenzen, die es gab und die auch nicht ausgeblendet werden, finden meist nur kurze Erwähnung ohne in die Tiefe zu gehen. Steve Howe bleibt stets „fair“, aber oft auch belanglos. Doch neben ermüdenden Passagen mit langatmigen Aufzählungen von Tournee-Stationen und Technikdetailes finden sich aber auch aufschlussreiche Abschnitte über seine humanistische Lebensphilosophie und die persönliche Entwicklung als wandlungsfähiger, stilistisch breit gefächerter Gitarrist und letztlich selbstbestimmte Persönlichkeit. Seit 1971 ist er Vegetarier und meditiert regelmäßig nach den Prinzipien der Transzendentalen Meditation – auch das erfährt man im Buch, so wie auch verschiedene Auszeichnungen genannt werden, die er erhielt, etwa die Ehrung als „Best Overall Guitarist“ im Magazin Guitar Player von 1977 bis 1981 in ununterbrochener Folge. 1981 wurde er als erster Rockgitarrist in die Guitar Player Hall Of Fame aufgenommen.
Fazit: Für Yes-Anhänger und erst recht für Gitarren-Freaks ist Steve Howes Autobiografie eine wahre Fundgrube.

Steve Howe – Die Autobiografie – YES und andere Storys
Originaltitel: Steve Howe
Übersetzung: Paul Fleischmann
Hannibal Verlag GmbH, 04/2021
Einband: Flexibler Einband
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783854457022
Bestellnummer: 10371732
Umfang: 328 Seiten
Sonstiges: mit 16 Seiten Bilderstrecke
Gewicht: 465 g
Maße: 236 x 165 mm
Stärke: 27 mm
Erscheinungstermin: 29.3.2021

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